Ein Glas Milch lässt sich im Durchschnitt jeder Mensch pro Tag schmecken. Im Burgenland hat die Milchproduktion eine lange Tradition und trägt zur Versorgungssicherheit der Bevölkerung bei. Der Weltmilchtag am 1. Juni war ein guter Anlass, um die Bedeutung der Milchwirtschaft und die Leistungen der Milchbäuerinnen und Milchbauern im Burgenland vor die Lupe zu holen.
„Der Weltmilchtag soll auf die Wichtigkeit der regionalen Versorgung mit Milch aufmerksam machen und die fleißige Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern hervorheben. Burgenländische Milchviehbetriebe führen unverändert die österreichische Spitze in der Milchleistungskontrolle punkto Milchkühe je Betrieb, abgelieferte Milchmenge und abgelieferte Inhaltsstoffe an“, erklärt Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem Geschäftsführer der MGN bei NÖM AG Leopold Gruber – Doberer, Milchbauer und Funktionär bei der Berglandmilch Christian Mittl und der Projektleiterin der Initiative „Gut zu wissen“ Katharina Tidl im EZE Einkaufszentrum in Eisenstadt.
Erhöhte Tierwohlstandards, die neue EU-Bio-Verordnung, steigende Anforderungen der Molkereien und die klimatischen Einflüsse haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass viele Milchviehbauern aufgehört haben. Auch die Anzahl der Milchlieferanten im Burgenland ist seit dem Vorjahr von 76 auf 71 Betriebe gesunken, drei davon sind Bio-Betriebe. „Hinsichtlich der Viehbestände zählen die burgenländischen Milchviehbetriebe zu den Größten Österreichs, auch in Bezug auf die Milchleistung und die Milchinhaltstoffe ist das Burgenland Spitzenreiter. Die durchschnittliche Kuhanzahl pro Betrieb liegt im Burgenland bei 44, österreichweit liegt dieser Wert bei 24,7“, betont Berlakovich. Neben Milch lassen wir uns jährlich mehr als fünf Kilogramm Butter und stolze 22,5 Kilogramm Käse schmecken. Übrigens: für einen Kilo Butter werden etwa 20 Liter Milch benötigt.
https://bgld.lko.at/weltmilchtag-2024+2400+4051221















