Laut einer Studie des GfK-Instituts wollen rund 70% aller Befragten eine Herkunftsbezeichnung in Kantinen & Co.
Im Handel gibt es bereits EU-weit verpflichtende Herkunftsangaben für Wein, Honig, Obst und Gemüse, Frischfleisch, Fisch, Eier und Bio. Transparenz macht die Entscheidung leicht. In der Gemeinschaftsverpflegung, also in Schulen, Kantinen, Krankenhäusern oder Seniorenheimen, ist jedoch oft nicht klar, woher beispielsweise Fleisch oder Eier stammen, die serviert werden. Die Bundesregierung hat daher für diese beiden Bereiche im Regierungsprogramm eine Kennzeichnungspflicht vorgesehen. Diese gilt es nun rasch umzusetzen.
"Der Wunsch nach mehr Transparenz bedeutet, dass Gäste oder Kunden die Chance erhalten, beim Kauf ganz bewusst zu wählen. Dazu ist es aber notwendig, diese Wahl zu ermöglichen. Unbedingte Voraussetzung dafür ist eine klare Kennzeichnung“, erklärte Schultes.
Als Beispiel für die Herkunftskennzeichnung könne die „Gut zu wissen“-Initiative der LK Österreich dienen, an der österreichweit zahlreiche Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung freiwillig teilnehmen.
Download: Presseaussendung Transparenz (PDF 40 KB)
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Video: “Österreicher wollen wissen, was am Teller landet”: LK fordert Kennzeichnung in Gemeinschaftsküchen